Am Abend des 9. Oktober (Ortszeit in Deutschland) meldeten die ersten Medien einen Deal des US-Präsident Donald Trump mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über Diesellieferungen für die USA. Zunächst sollen 300.000 Tonnen Diesel geliefert werden, weitere Tranchen sollen folgen.
Mit dieser Zahl können die wenigsten Menschen etwas anfangen. Relativ schnell bemühten sich die Medien daher um eine Einordnung. Eine sehr Gute lieferte die Nachrichtenagentur dpa. Sie stellte die Menge ins Verhältnis mit dem täglichen Dieselverbrauch der USA, der bei etwa 500.000 Tonnen liegt. Also schlussfolgerten sie, Trump erhält eine Menge, die den Dieselbedarf der USA für gut 14 Stunden deckt.
Das Nachrichtenportal der Telekom übernahm den Text noch am Freitagabend und auch andere Medien übernahmen die Passage mit dem Vergleich – unter anderem ntv und die Tagesschau. Am Samstagmorgen wurde der Dieseldeal dann in ersten Kommentaren bereits als Luftnummer bezeichnet. Der Grundstein dafür war eine sehr gute und schnelle Einordnung der Liefermenge.
Zur Vollstängkeit: Die weiteren Tranchen sollen 500.000 und eine Million Tonnen betragen. Umgerechnet also Diesel für weitere 23 und 47 Stunden.
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